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stärkste Zuneigung

Permalink 17.02.12 00:29, von Wolfgang Oesterle-Imbery, Kategorien: Interna, Die Welt … und der ganze Rest!

(woi) Am 14. des Monats beschreibt ein Artikel auf Wikipedia als „Artikel des Tages“ etwas, was ich nicht auf Wikipedia gesucht hätte. Schon der einleitende Absatz beschreibt den Gegenstand sehr umfassend und korrekt, wenngleich etwas trocken und so der Sache doch unangemessen; sicherlich eine vernünftige Art mit dieser „stärksten Zuneigung“ umzugehen:

Liebe (von mittelhochdeutsch liebe, „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.

Im ersteren Verständnis ist Liebe ein mächtiges Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft (Freundesliebe, Partnerschaft) oder ein körperliches Begehren (geschlechtliche Liebe (Libido)). Auch wenn Letzteres oft eng mit Sexualität verbunden ist, muss sich nicht beides zwangsweise bedingen (vgl. platonische Liebe).

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